Maritimer Adventskalender 2025

Begegnung an Bord: Vier bis acht Monate auf See – jetzt geht’s nach Hause!  

Große Freude bei den philippinischen Seeleuten, die nach vielen Monaten endlich ihre Familien wiedersehen. Gleichzeitig heißt es Abschied nehmen von Kollegen, mit denen man eng zusammengearbeitet und den Alltag geteilt hat. Viele asiatische Seeleute verlassen ihre Familien und ihr Zuhause, um auf See besseres Geld zu verdienen – in der Hoffnung, ihre Angehörigen aus der Armut zu führen.

Sie nehmen es auf sich, Partner, Kinder, Familie und Freunde monatelang zurückzulassen, um an Bord von Schiffen zu arbeiten und die Familie daheim zu unterstützen. Mit ihrem Verdienst ermöglichen sie den Kindern eine gute Schulbildung oder Ausbildung.

Doch dieser Einsatz hat seinen Preis – ein hoher Preis der Trennung und Entbehrung. Und während einige endlich nach Hause fliegen, kommen andere gerade von dort, um ihren neuen Vertrag anzutreten – auch für sie ein schwerer Moment. So liegen Freude und Abschied auf See oft ganz nah beieinander.

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In vielen Stationen der Deutschen Seemannsmission bieten wir Seeleuten eine Unterkunft, wenn sie auf ihr Schiff warten oder eine Nacht überbrücken müssen, bevor ihr Rückflug in die Heimat geht. Ob Ankunft oder Abschied – wir sind da, wenn Seeleute auf Reisen sind, und begleiten sie auf ihrem Weg zwischen Meer und Zuhause.